Wie geht Coaching überhaupt?

Du kennst das vielleicht: du bist unzufrieden oder verunsichert im Job, du willst eine berufliche Krise überwinden und endlich wieder mit Freude an den Arbeitsplatz gehen, du willst einfach einen nächsten Entwicklungsschritt machen.

Karrierecoaching ist wie berufliches Fitnesstraining für eine Person. Je nach Thema wird zunächst ein Fitnessplan ausgearbeitet, der sich am Bedarf ausrichtet und dann mit dem Training begonnen. Der Vergleich mit dem Sport kommt nicht von ungefähr. Profi-Sport ohne Coaching ist nicht denkbar.

Die Gestaltung eines Coachings ist eine sehr individuelle Angelegenheit, die sich an den Bedürfnissen des Klienten ausrichtet. Dennoch liegt dem Prozess eine grundlegende Struktur zugrunde:

VORHER:

  • Telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahme durch den Klienten
  • Unverbindliches Erstgespräch / Strategiegespräch
  • Klärung der Ausgangssituation und der Rahmenbedingungen
  • Gegenseitiger Sympathiecheck
  • Entwicklung einer Leitstrategie
  • Ziel- und Auftragsklärung über den Gesamtprozess
  • Vertragsabschluss

WÄHRENDDESSEN:

  • Zielklärung für die jeweilige Sitzung
  • Erarbeitung einer Arbeitshypothese
  • Interventionen angepasst am individuellen Bedarf
    in der Regel wird Stress reguliert und Ressourcen aktiviert
  • Erarbeitung von Lösungen und umsetzbaren Maßnahmen
  • Evaluation der Sitzung

NACHHER:

  • Gesamtevaluation über den Prozess und das definierte Ergebnis
  • Besprechung von Maßnahmen zur nachhaltigen Ergebnis-/Transfersicherung
  • Vereinbarung von Meilensteinen und Follow-Up

Was genau macht Coaching wirksam?

Wir wissen heute dank neuesten Erkenntnissen der wissenschaftlichen Forschung, insbesondere der Gehirn- und Emotionsforschung, auf welche Wirkfaktoren es im Coaching nachweislich ankommt.

Die fünf Faktoren erfolgreicher Veränderungsarbeit sind die Qualität der Beziehung zwischen Coach und Coachee, das Verständnis für die Problemstruktur und die entsprechende Ableitung der Intervention, das Aufspüren und Nutzbarmachen von emotionalen Ressourcen, das Erleben und Verändern des emotionalen Kernthemas mit den einhergehenden Gedanken, Emotionen und Körperempfindungen und nicht zuletzt die Auflösung dysfunktionaler Blockaden, so dass der Coachee seine Emotionen als Kraftquelle erfahren kann.

Und wo ist der Unterschied zum Karrierecoaching?

Nicht jeder ausgebildete Coach ist auch ein Karrierecoach. Emotionale Veränderungsarbeit machen beide. Was der Karrierecoach noch zusätzlich anbietet ist seine profunde Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt. Er sollte Führungserfahrung aufweisen und wissen wie die aktuellen Gesetze und Regeln zur Kündigung und Einstellung von Mitarbeiter sind. Er sollte als Berater, Trainer und Sparringspartner zur Seite stehen können, wenn es um das Positionieren und Verkaufen des Klienten geht. Dazu gehört Know-how über Eignungsdiagnostik, nutzenbasiertes Marketing, die bespielbaren Wege in die Jobwelt, das Erstellen von Top-Bewerbungsunterlagen und Anschreiben, die fesseln. Dazu gehört Wissen, wie man an Jobentscheider herankommt und mit ihnen Termine macht, wie Interviews erfolgreich durchlaufen werden und wie man mit den Recruitern umgehen muss. Und nicht zuletzt, wie man das Geld bekommt, das man verdient.

Auch nach über 2.500 Coachingstunden als Karrierecoach kann ich getrost sagen, dass ich nie ausgelernt haben werde. Mein Aufgabe ist es stetig besser zu werden in den oben genannten Wirkfaktoren und die besten Wege in die Jobwelt zu validieren und dadurch die Arbeit für meinen Klienten noch wirkungsvoller zu machen.

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